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Hintergründe - Birkfalken

 

Allah sei gesegnet, dass er uns endlich und mit Hilfe eines ungläubigen Königs diese Templer vom Halse hielt. Unser Land war nichts mit ihnen und wir drohten alle jämmerlich unterzugehen.
Doch halt…
Nein, nicht die Templer bestimmten unser aller Schicksal. Es waren eher all die Ungläubigen, die ihnen dann nacheiferten, doch nicht verstanden, was diese Herren des Tempelberges einst schufen.

Man brachte mir Kunde, dass es da in den Landen der Ungläubigen immer noch Männer des Tempels gab und geben soll. Doch was ich nicht verstehe… sie jagen sie… die Ungläubigen jagen diese Überlebenden. Dabei waren sie es doch, die einst ihrer aller Glaube… pfui… nun eben das, woran sie glauben… retteten.
Schande über sie. Ungläubig. Das sind sie!

Baque al Armas, Groswesir von Konstantinopel im beginnenden 15. Jh.

 

Im Gebirge, da also wo es am tiefsten ist und sich die Wasser der Gezeiten einst Raum schafften, Felsen formten und so viele Heimlichkeiten versteckten, da herrschten einst die Birken. Ein Geschlecht, welches es heute nicht mehr geben soll. Wurzeln hatten sie viele, bekannt waren sie als hart und der Häresie zugetan, aber auch für ihren Zusammenhalt für die Ehre. Doch es gab einige unter ihnen, die sich der Familie verweigerten. Ihre Geschichten lesen sich heute wie Sagen aus grauer Vorzeit, sind aber oft wahr.

Baron Gundolf Wendt zur Hochburg, Meißen/Sachsen 1912

 

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Handlung und Personen in diesem Buch sind zum Teil geschichtlich belegt, mussten aber auch auf Grund der nur in geringem Umfang vorhandenen und recherchierbaren Informationen, fehlenden Zeugen und der weit zurückliegenden Zeit für den Handlungsfluss ergänzt werden. Ähnlichkeiten mit Geschehnissen und Personen können jedoch reiner Zufall sein. Geschützte Namen dienen nur zur Erklärung und werden nicht beansprucht. Benannte Institutionen und Familien, die sich eventuell auf Grund ihrer Aufgabengebiete erkennen oder namentlich übereinstimmen, mögen ihre Nennung verzeihen. Es ist bekannt, dass sie heute natürlich nicht mehr so arbeiten wie hier beschrieben.
Gestatten Sie bitte die Freiheit des Literaten.

Wettiner. Schon als Kind kannte ich den ‚Fürstenzug' entlang der Außenwand des Stallhofes in Dresden. Was trieben die eigentlich früher? Von wem bekamen sie Macht und Land? Fragen, die mich bis heute immer wieder beschäftigen. Folgende Recherchen zeichneten ein Bild jener Zeit, das mich andere für das Jahr 2010 geplante Projekte zugunsten dieses Buches zurückstellen ließ.

Ich danke stellvertretend für alle unbenannten Helfer besonders Herrn Holger von Bessel, der mich als Kenner von Zeit und Ereignissen in diesem Buch bei meinen Recherchen in Wittenberg, Dresden, Meißen und Prag gewähren ließ und nach Möglichkeit unterstützte. Auch musste meine Familie wieder einmal in vielen Dingen weit zurückstecken. Ich mache es wieder gut. Irgendwann… versprochen! Manches muss jedoch einfach sein. Fiktion ist keine Illusion!

 

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Ein Gebirge, welches vielleicht nicht einmal bei den Bergkennern als ein solches gilt. Das Elbsandsteingebirge.
Schon als Kind fuhr ich mit der Familie fast jedes Wochenende dahin um die schönen Felsformationen zu ersteigen, die verschlungenen Wege zu erwandern oder die herrlichen Blicke auf Felsen und Täler, Wälder und den alles durchfließenden Fluss zu genießen.
Niemals dachte ich damals an die Geschichte... zumindest nicht die des Mittelalters.
So vieles ist über die Jahrzehnte nach dem letzten großen Krieg in Vergessenheit geraten, wurde einfach nicht benannt und damit auch nicht weiter erforscht. Dabei liegen die Geschichten gerade dort direkt vor dem aufmerksamen Beobachter.

Seit einigen Jahren verfolge ich nun diese Geschichte, versuche selbst das Eine oder Andere zu erforschen und mich mit jenen zu unterhalten, die sich trotz der dunklen Jahrzehnte mit den Wurzeln Sachsens beschäftigten.
Burgen, Familien, Verstecke. So vieles habe ich gefunden. Einiges scheint außer den Bergsteigern schon Jahre niemand mehr erklommen oder begangen zu haben. Anderes ist immer offen und wird fast von den Tourismusströmen überrannt. Gut also, dass es nun einige Regeln gibt, wir uns in der Sächsischen Schweiz, wie man das Elbsandsteingebirge auch nennt, in einem Naturschutzgebiet befinden, einem Nationalpark gar.

Ich hoffe für mich und natürlich auch für Sie, meine geschätzten Leser, dass noch einige Schleier in diesem so einzigartigen Gebirge gelüftet werden können. Lesen Sie nun, wie die Birkfalken einst hausten, was sie taten und was ihnen angedichtet wurde.

Ein Roman? Vielleicht. Ein Kriminalfall? Heute würde man es sicher so nennen. Spannend? Auf jeden Fall.

Lesen Sie selbst!

Ihr

Stefan Jahnke

 

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