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Hintergründe - Hohburg - Ein Schatz und seine Hüter

 

…Und wer von Euch sei ohne Schuld, der werfe den ersten Stein…

So beginnt einer der meistgelesenen Gerichtsprozesse der Welt. Und immer wieder fasziniert uns der Gang der Geschichte…

Manch einer unter uns kann seine Sippe, seinen Klan, seine Familie bis fast hinein in die Urzeit zurückverfolgen. Andere denken, sie hätten keine lange Geschichte. Und wieder andere tun vielleicht gut daran, die Vergangenheit für immer ruhen zu lassen.

Vom Mittelalter bis in die Neuzeit… Immer wieder finden wir Anhaltspunkte, die belegen, dass die, deren Nachkommen heute am lautesten nach Gerechtigkeit, Ausgleich und Rückgabe schreien, damals das größte Unrecht an Anderen begingen und sich nie dafür schämten, sich sogar damit brüsteten.

Und doch ist und bleibt es schwer, ja fast unmöglich, ihnen heute zu vergeben und gleichzeitig ihre Rechte erneut zu beschneiden.

Dr. Bernd Graf zur Kehrburg, Historiker, Herbst 2009

 

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Handlung und Personen in diesem Buch sind zum Teil neuzeitlich und geschichtlich belegt, mussten aber auch auf Grund der fehlenden Unterstützung eingeweihter Stellen, eingeschüchterten Zeugen und der Brisanz des Themas für den Handlungsfluss nach bestem Wissen und Gewissen ergänzt werden. Ähnlichkeiten mit Geschehnissen und Personen können jedoch auch reiner Zufall sein. Geschützte Namen dienen nur zur Erklärung und werden nicht beansprucht. Benannte Institutionen, Behörden und Familien, die sich eventuell auf Grund ihrer Aufgabengebiete erkennen oder namentlich übereinstimmen, mögen ihre Nennung verzeihen. Manches wurde auch arg übertrieben! Gestatten Sie bitte die Freiheit des Literaten.

Meine Recherchen zum Roman ‚Felssturz' erbrachten weitere, bis heute bewusst im Verborgenen gehaltene Informationen. Da mich Sachsen und seine Geschichte schon immer interessierte, musste ich einfach an dieser Stelle nochmals ansetzen und diese Geschichte auch für andere niederschreiben.

Nicht jeder meiner geschätzten Leser wird alles glauben. Aber lesen sie selbst!

In Bibliotheken lagern selbst heute noch viele ungehobene Schätze. Manche von ihnen können bei ihrer Entdeckung die Historie unserer Welt auch heute noch völlig verändern. Daher danke ich all Jenen, die mich ein wenig mit ihnen gemeinsam verändern ließen. Auch musste meine Familie wieder einmal in vielen Dingen weit zurückstecken. Ich mache es wieder gut… versprochen!

 

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Während ich an 'Hohburg' arbeitete war ich natürlich auch mit Personen und Institutionen in und um Moritzburg im Gespräch.
Dabei entstand der Wunsch, den kleinen Nebenraum im Hohburgtunnel zu verschließen, was dann auch im Sommer 2009 geschah.
Heute kann man diesen Tunnel immer noch besuchen und auf eigene Gefahr hin besichtigen. Der kleine Raum, von dem der Stollen der alten Hohburg abzweigt, kann durch eine massive Gittertür angeschaut werden. Bitte achten Sie aber darauf, nicht vor den Fledermäusen, die dort herumschwirren, zu erschrecken. Die kleinen Blutsauger können manchmal ganz schön aufgebracht wirken, sind aber harmlos.

Leider war der Halbleiterriese, der im wirklichen Leben natürlich einen anderen Namen hatte, nicht mehr zu retten und ging vollständig unter.
Der Ausverkauf dieses mit so vielen Fördermitteln von Land, Bund und EU einst errichteten Giganten auf dem Chipmarkt, wühlte ganz Dresden, ja die ganze Region auf. Ob ein privater Investor so wie von Selbig wirklich in der Lage gewesen wäre das Unternehmen dauerhaft zu retten? Ich kann es Ihnen, lieber Leser, nicht sagen. Doch ich glaube die Wirtschaftskrise konnte auch er so auf keinen Fall aufhalten... und damit auch nicht diese schmerzliche Bereinigung des Marktes in der Halbleiterindustrie.

Mich selbst haben viele der recherchierten Begebenheiten dieses Buches aufgewühlt und auch auf Lesungen komme ich immer wieder an den Punkt wo ich mich frage 'Wozu sind Menschen fähig wenn es um Macht, Besitz und Ehre geht?' Eine erschöpfende Antwort kann ich nicht geben. Aber vielleicht ist 'Hohburg - Ein Schatz und seine Hüter' ein gelungener Versuch, ein klein wenig der fehlenden Antwort näher zu kommen.

Ganz nebenbei war da noch ein Wiedersehen... im alten Hohburgtunnel. Erinnern Sie sich vielleicht an den DEFA-Indianerfilm 'Die Söhne der Großen Bärin'? Die Höhlenszenen wurden genau dort gedreht. Vielleicht fand man bei den Dreharbeiten in der zweiten Hälfte der Sechziger Jahre im Moritzburger Gebiet den künftigen Drehort der Schloss- und See-Szenen für 'Drei Haselnüsse für Aschenbrödel'?
Spannend... vielleicht ein weiterer Fall? Nun, erst einmal geht es um Kommissar Zech und seine Ermittlungen.

Lesen Sie selbst!

Ihr

Stefan Jahnke

 

Romantische Lesung gefällig? Informieren Sie sich doch bitte hier!

 

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